Das Projekt Humanities Data Centre (HDC)

Das Projekt Humanities Data Centre erarbeitet in der Designphase (2014-2016) die konzeptionellen Grundlagen für den Aufbau und den Betrieb eines Forschungsdatenzentrums für die Geisteswissenschaften. Darunter fallen die Definition des Dienstleistungsangebotes des zukünftigen Forschungsdatenzentrums, die Konzeption der zur Umsetzung des Angebots erforderlichen Prozesse und Abläufe und ihrer technischen Implementierung sowie der Entwurf eines stabilen organisatorischen Rahmens. Neben diesen konzeptionellen Aufgaben werden zudem die Prototypen für den Ingest von und den Zugriff auf die Forschungsdaten entwickelt und getestet sowie Basisdienste, wie etwa die Authentifizierungs- und Autorisierungsinfrastruktur (AAI), in einer für den späteren Regelbetrieb ausbaubaren Form bereitgestellt.

An die Designphase sollen sich eine Aufbauphase und eine initiale Betriebsphase von einem Jahr anschließen. Das HDC soll am Ende der Aufbauphase als vertrauenswürdiges Langzeitarchiv zertifiziert werden (z.B. ISO 16363) und den produktiven Regelbetrieb aufnehmen.

Das Ablegen und Zugreifen auf Daten im HDC soll sich für die Nutzerinnen und Nutzer so einfach und unkompliziert wie möglich gestalten.