HDC-Workshop und Vortrag auf der FORGE 2015

Vom 15.-18. September 2015 fand in Hamburg die Konferenz FORGE 2015 (Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften) statt. Das HDC richtete im Rahmen der FORGE den halbtägigen Workshop “Langzeitverfügbarkeit geisteswissenschaftlicher Forschungsdaten als organisatorische Herausforderung beim Aufbau und Betrieb eines Forschungsdatenzentrums” (Link zur Programmübersicht) aus und war zudem mit einem Vortrag zur Angebotsentwicklung (Link zum Abstract, Link zur Präsentation) vertreten.

Das rege Interesse an unserem Workshop bewies die hohe Relevanz dieses Themas. Nach dem gemeinsamen Grußwort von Ulrich Schwardmann und Jan Brase (Link zur Präsentation) und dem Einführungsvortrag von Felix Schäfer, der entlang der Kriterien des nestor-Siegels für vertrauenswürdige digitale Langzeitarchive einige zentrale Themen des Workshops am Beispiel von IANUS herausarbeitete (Link zur Präsentation), diskutierten die rund 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in vier Breakoutsessions zu verschiedenen Aspekten von wissenschaftlichen Anforderungen, Aufbewahrungsstrategien, Organisations- und Kostenmodellen und nachhaltigen technologischen Infrastrukturen für ein geisteswissenschaftliches Forschungsdatenzentrum.

Die Materialien zu den Breakoutsessions sind hierunter verlinkt:

  1. Mehr als wegspeichern – Das (Nach-)leben digitaler Forschungsdaten, Moderation: Ulrike Wuttke, Frank Fischer
  2. Von individuellen Anwendungsfällen zu normierten Aufbewahrungsstrategien, Moderation: Stefan Buddenbohm, Fabian Cremer
  3. Nachhaltige Organisations- und Kostenmodelle für geisteswissenschaftliche Forschungsdatenzentren, Moderation: Claudia Engelhardt, Jonathan Blumtritt
  4. Nachhaltige Infrastruktur als technologische Herausforderung, Moderation: Sven Bingert, Tim Hasler, Tibor Kálman

Unser besonderer Dank gilt Felix Schäfer (IANUS) für den einleitenden Vortrag, Jonathan Blumtritt (DCH), Fabian Cremer (Max-Weber-Stiftung), Frank Fischer (DARIAH-DE) und Tibor Kálmán (DARIAH-EU) für ihre Mitwirkung an der Gestaltung der Breakout-Sessions sowie allen Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern für die angeregten und konstruktiven Diskussionsbeiträge. Last but not least, vielen Dank an unsere Hamburger Kolleginnen und Kollegen von gwin, vor allem Kai Wörner und Hagen Peukert, für die reibungslose Organisation und die Gastfreundschaft!

Die Ergebnisse der Breakout-Sessions und der Paneldiskussion werden derzeit aufbereitet, um sie in Form einer Publikation verfügbar zu machen.