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Dies ist die Webseite des HDC-Designprojekts, in dem die Konzeption des Humanities Data Centre erarbeitet wurde. Die Designphase ist mittlerweile abgeschlossen; das Datenzentrum hat am 1. August 2016 den Betrieb aufgenommen. Die neue Webseite ist unter http://humanities-data-centre.de/ erreichbar.

Die Forschungs- und Publikationskultur hat sich durch die steigende Nutzung digitaler Methoden auch in den Geisteswissenschaften gravierend gewandelt. Es werden zunehmend digitale Quellen genutzt und computergestützte Methoden im Forschungsprozess angewendet, wodurch neue Forschungsdaten entstehen. Als unverzichtbare Produkte und Grundlage der Wissenschaft müssen Forschungsdaten dauerhaft bewahrt und zugänglich gehalten werden. Um sie in einer Art und Weise vorzuhalten, die die Verifikation und Reproduktion der mit ihnen erlangten Forschungsergebnisse oder eine Nachnutzung ermöglicht, ist eine genaue Kenntnis der Entstehungs- und Nutzungskontexte notwendig. Die Verankerung in und der stetige Austausch mit der Community sind in dieser Hinsicht für Infrastrukturanbieter essentiell, weshalb diese Aufgabe am besten von disziplinspezifischen Forschungsdatenzentren übernommen werden sollte.

Das Vorhaben Humanities Data Centre (HDC) ist eine vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) geförderte zweijährige Designstudie für den Aufbau eines geisteswissenschaftlichen Datenzentrums. Im späteren Betrieb soll das HDC die langfristige Erhaltung und Nachnutzung von geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten gewährleisten.

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